Immer wieder komisch…

•25/01/2011 • 2 Kommentare

…haha! Haben wir gelacht!

Da will doch einer unbedingt mit mir telefonieren, weil ich ihn irgendwie so anspreche ( womit auch immer) und alle Versuche, ihn in die Flucht zu schlagen mit Argumenten wie “ Nie Zeit. Viel zu viel Arbeit. Kind.Freunde.Übergewicht.Altersstarrsinn“, etc. nützen nichts – bis ich ein neues Bild von mir einstelle. Eines auf dem ich nicht lache, sondern einfach halbwegs ernst gucke. Weg isser!° Vom Winde verweht quasi…und niemals ward er mehr gesehen…

Na endlich, denke ich mir – so mache ich das jetzt immer. Auf Flachpfeifen kann ich nämlich so gar nicht! Soviel Hintern sollte Mann schon in der Buchse haben, dann zu sagen: Ääääh – nein danke. Bin doch nicht interessiert.

Aber da erwarte ich vermutlich mal wieder viel zu viel von der männlichen Zunft und bei mir denke ich: ich hab`s Dir doch gleich gesagt….;-)

 

Was mir immer wieder einen Stich versetzt dagegen, ist die Tatsache, wie wenig man doch manchen Menschen ansieht. Ich meine – klar, guckste immer nur vor den Kopf, aber ab und an verhaue ich mich dabei so sehr, dass ich doch immer mal wieder auf die Nase falle, bei der Wahl derer, die ich mag und von denen ich Umgekehrtes ebenfalls dachte.

Nun denn…vielleicht muss ich auch eines Besseren belehrt werden, um nicht zu viele Menschen durchs Leben zu begleiten.

Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten sonstwohin.

Was noch?

Arbeit? Gaaaaaaanz schlechtes Thema.

Knipserei? Macht sich…vor allem im Bereich der Bildbearbeitung lernt Madame dazu.

Dank super Einzelworkshop bei einem, der`s kann, übe ich und übe ich und es wird schon besser :-)

Macht auch Spaß, wenn man sieht, dass neue Wege einen weiter bringen.

Ein Beispiel gibt`s nachfolgend noch.

Was bleibt?

Freitag Probetraining – hab`s nicht eher geschafft und war eben zum Informationsgespräch im Studio.

Die Atmosphäre dort ist eher c – aber darum geht`s ja auch nicht, sondern es muss alles in Form gebracht werden, sonst kann ich im Sommer nicht im Bodensee schwimmen gehen.

Denn dann habe ich vielleicht noch mal 10 – oder 20 Kilo mehr weg und das wird dann sehr kritisch.

Also beiße ich in den sauren Apfel und stelle mich den grinsenden  Gewichtsschwingern und zeig`s ihnen. So!

So – und weiter geht`s mit dem täglichen Einerlei…und in der nächsten Woche wird mein Frl. Kröte schon 14. Ich glaube, ich komme langsam in die Wechseljahre – irgendwie ist mir ganz plümerant bei dem Gedanken, dass sie immer erwachsener wird und sich zwangsläufig auch immer weiter verselbständigt. Aber es ist auch gut so und wichtig – und fühlt sich richtig an.

Genießen kann ich es auch, wenn ich einen ganzen Tag lang in Düsseldorf sein kann und mir keine Gedanken machen muss, was zu Hause los ist – oder heute Abend doch nochmal eben nach Hattingen fahren kann – ohne Gewissensbisse.

Es ist schön, wenn sie ihren Geburtstagseuinkauf selbst machen will und dafür ihr Zimmer doch tatsächlich ausmistet und schön macht.

Es ist auch schön, wenn sie traurig ist und mir sofort erzählt, warum und was passiert ist – und sich von mir trösten lässt. All das ist schön und wenn ich es schaffe, mir einiges davon zu erhalten, dann kann sie ruhig erwachsen werden – denn dann haben wir beide was davon.

Aber erstmal wird sie 14 und ich freu mich schon auf ihre Geschenke ;-)

 

So – hier noch was für die Augen und ich bin dann mal wech für heute…

 

 

 

 

Tag 1

•11/01/2011 • Hinterlasse einen Kommentar

In jedem Sinne ist Tag 1 rum.

Ich habe mal wieder neue Bilder veröffentlicht.

Der Teil meines Lebens, der sich in Nebelschwaden aufgelöst hatte, ist wieder aufgetaucht und wieder einmal zeigt sich deutlich, wie unterschiedlich die Sprache von Männlein und Weiblein sein kann. Leute – ich sage Euch: Kommunikation ist alles!

Wie sich das nun entwickelt – ob ich mir einfach auch diesbezüglich ein dickeres Fell zulegen muss, oder ob er verstanden hat, was ich meinte, was ich fühlte und wie sich das alles ausgewirkt hat – wir werden sehen.

Zunächst einmal fühlt sich gut und beruhigend an, dass er wieder da ist und ich mich wieder vollständig fühle. Schon irre, wie sehr manch einer fehlen kann…

Tag 1 nach dem Urlaub ist auch vorbei und ich muss wieder arbeiten. Heute gleich Dienstbesprechung und eine Fortbildung.

Nun denn…auch diesbezüglich werde ich mir ein dickeres Fell zulegen und dabei die armen Schicksale, die zum Ausheulen gern zu mir kommen, mal ganz gepflegt links liegen lassen.

Die Ruhe nach meinem persönlichen Sturm war mir eine Lehre.

Zum Schlichten, zum Regeln, zum Erreichen ihrer Ziele bin ich nicht eingestellt. Ich wahre die Loyalität meinem Chef gegenüber und der Rest ist mir letztendlich dann jetzt auch wurscht.

Sollen sie mal allein gegen Windmühlen kämpfen. Wer nicht will, der hat schon und wer nicht wagt – der nicht gewinnt.

Ich tue es nicht mehr, sondern sehe zu, dass meine Schäfchen im Trockenene sitzen. Und nur die.

Ein wenig Egoismus steht mir ganz gut – finde ich ( hab ich von meiner Mutter gelernt).

Also werfen wir uns ins Getümmel und starten mit einem Schlachtruf: Guten Morgen Weeeeeeeeeeelt!

 

P.S. Diese Woche gehe ich zum Probetraining ins Fitness-Studio. Sonst darf ich nicht mehr weiter abnehmen…und der da unten war eigentlich nur das Lichtprobenmodel ;-)

(Er findet das Bild furchtbar – ich find`s total cool).

 

 

noch eines…

•10/01/2011 • Hinterlasse einen Kommentar

…weil`s so schön ist…

 

Montag

•10/01/2011 • 1 Kommentar

…und die Arbeitswelt hat mich wieder.

Aus der Traum von der Erholung – heute geht es mit vollem Tempo in das neue Arbeitsjahr.

Erst einmal wieder Aufholen alles Liegengebliebenen und dann wasserdichtes Implementieren verschiedenster Dinge, die darauf warten, endlich abgearbeitet zu werden.

Wenn ich jetzt allerdings allzu viel vom Arbeiten schreibe, bekomme ich schlechte Laune – daher lassen wir das besser, denn das (Arbeits)Klima ist weiterhin stürmisch, mit Regen und Gewitterwolken und meine Lust, an diesen Ort zurück zu kehren, ist gleich Null.

Nun ja – widmen wir uns anderen Themen…

Das Wochenende hat ein schönes Shooting mit sich gebracht – die Ergebnisse werden sicher auch hier Einzug finden.

Das erstmalige Zusammenarbeiten mit einer Visagistin erzeugte einen hohen Suchtfaktor, wie wir alle feststellen konnten und wird sicher mehr oder weniger Tagesordnung sein bei zukünftigen Ereignissen dieser Art.

Der Unterschied ist doch phantastisch und nicht zu überbieten, wenn eine professionelle Visa die Schminkerei und die Haare übernimmt.

Wenn diese dann auch noch nett und mehr als das ist, dann passt es schon. Gebucht für die Zukunft.

Das Shooting fand bei Freund J. statt, mit meiner B., einem Freund von J. und der Visagistin M.

Abgesehen von viel Spaß und Gelächter gab es natürlich – wie immer – Lerneffekte und dieses Mal sogar ein Video – also quasi ein making off, was ich Euch auch gern zeigen will.

Es ist vielleicht für den Einen oder Anderen mal ganz spannend zu sehen, wie so ein Shooting ablaufen kann, wenn alle Beteiligten Spaß dran haben.

Ansonsten hat die Seelenlage noch immer eine Schiefhaltung – es hat sich nichts geändert und ich bin nach wie vor nicht sonderlich glücklich.

Update ca. 1 Stunde später:

Inzwischen hat sich dann doch einiges geändert – ich sehe wieder klarer..und mal wieder wird deutlich, wie wichtig eine vernünftige Kommunikation ist.

Ok – hier noch ein bisschen was – Fortsetzung folgt:

Viel Spaß beim Gucken ;-)

Ein neuer Tag – neues Glück

•06/01/2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Langsam kehrt Erholung ein. Das ist für mich schon messbar daran, wieviel ich schreibe, oder dass ich Lust habe, Bilder zu bearbeiten – das war lange nicht mehr der Fall.

Die Tage beginnen ruhig mit Kaffee im Bett und mit vielen Büchern und das anschließende Tagesprogramm variiert zwischen Wohnung schön machen, Freunden sehen und Grübeln.

Doch das Grübeln lässt zwischenzeitlich sogar schon etwas nach, denn der Grübelgrund hüllt ich nachhaltig in Schweigen und irgendwie kann ich doch nichts tun, als mich in Spekulationen zu ergeben – und das führt bekanntlich zu nichts.

Das wichtigste Ereignis des Tages heute war übrigens, dass ich mir eine Jeans gekauft habe, die 5 !! Kleidergrößen kleiner ist, als noch vor nicht mal einem halben Jahr.

Die hab ich jetzt an und freu mich wie Bolle :-)

Das zweit wichtigste Ereignis des Tages: Freund F. findet inzwischen meine fotografischen Sichtweisen auf ihn doch so cool, dass ich Freigaben für Bilder von ihm habe und er Lust hat, mit mir weitere zu machen – obgleich er zunächst doch Probleme mit meiner Bildbearbeitung – weil eben nicht einfach naturbelassen – hatte.

Umso mehr freut  mich, dass er nun Spaß dran bekommen hat und dass die View mich sofort mit einer Veröffentlichung in der Slideshow belohnt hat, tat sein Übriges dazu.

Nachdem meine liebste Freundin nun auch dieses Blog kennt, soll ich was Schönes über sie schreiben – sagte sie mir eben am Telefon.

Mach ich: Hase! Du bist meine beste Freundin – und das ist mir so unendlich viel mehr wert, als so vieles anderes – und ich schätze mich sehr sehr glücklich deshalb.

Ohne Dich möchte ich die letzten 29 Jahre nicht gewesen sein – wir haben so vieles zusammen erlebt und durchgestanden – und da kommt sicher noch eine Menge dazu, vor allem Schönes.

Ich liebe Dich.

Und bevor ich nun doch wieder grüblerisch werde, schrubbe ich lieber noch ein paar Bilder und zeig Euch vorher noch eines von J. und F., was ich gestern gemacht habe und zwei, die J. gemacht hat, von F. und mir – ich habe sie nur bearbeitet.

So long…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Müttern, Musik und anderen Mythen

•06/01/2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Was alles an einem Tag passieren kann!

Der Waschmaschinenonkel hat die Waschmaschine gerichtet und durch Handauflegen auch gleich die Spülmaschine und der ACE hat das Auto wieder fahrtüchtig bekommen.

Ich habe meine Kisten sortiert, die Wohnung geputzt und meine Kamera heute zumindest schon wieder mal in der Hand gehabt. Fotos hat wer anderes damit gemacht ( außer ein ganz paar…). Eins von heute zeig ich Euch gleich – es ist nämlich sehr schön, finde ich.

Im gestrigen Überschwang, weil so schönes Wetter war, dachte ich mir, ich besuche mal meine Mutter auf einen Kaffee, was sich als fataler Fehler herausstellte.

Aber wie das so ist im Leben, weiß ich jetzt, dass ich eine große Last bin und sie diese nicht mehr aushält. Mal abgesehen davon, dass sie mir das „endgültige Ende“  unserer „Beziehung“ mitgeteilt hat und das ganze mit einem filmreifen Bühnenauftritt.

Ich weiß schon, warum ich mir Borderliner vom Hals halte…

Unglaublich, wie verbittert ein einziger Mensch sein kann und wie unverhältnismäßig ICH-bezogen.

Nun denn, ehrlich gesagt, juckt es mich nicht mal beiläufig – eine Sorge weniger…

Nach dem gestrigen dadurch verschwendeten Tag, hatte ich heute dann einen umso schöneren und da sind eben auch ein paar wirklich schöne Bilder entstanden.

Als ich Sylvester einen Link zu einem Lied geschickt bekam – ohne jeglichen Text dazu – habe ich lange darüber nachgegrübelt, was ich davon nun zu halten hab.

Ob es vielleicht um den Inhalt geht – ob der Inhalt mir etwas sagen woll, oder ob es vielleicht nur die geile Frisur des Sängers ist, die den Verschicker des Links dazu gebracht hat, sie mir zeigen zu wollen.

Und wie das so ist, wenn Mann sich ausschweigt und Frau so einen Wink mit irgend einem Zaunpfahl schickt ( der etwas erzählt vom – ja was denn eigentlich? Ich glaube, vom Vermissen…), macht Frau sich halt Gedanken und schickt doch glatt einen Link zurück.

Einen Link nämlich zu einem Lied, zu dem ansonsten eine kleine Dame begeistert tanzt und dieser Anblick fehlt mir sehr sehr sehr.

Da der Empfänger die kleine Dame sehr gut kennt, weiß er auch um die Zusammenhänge und wenn er in der Lage ist, 1+1 zusammen zu zählen, versteht er auch den Hintergrund.

 

Und promt erreicht mich wiederum ein Link – schweigend natürlich.

Ein Lied, was mir erzählt, dass der Sänger sich sehr verloren fühlt – um es kurz zu sagen.

Was der kann, kann ich auch und schicke noch eines zurück. Jetzt isses aber auch gut mit der nonverbalen Kommunikation – respektive mit der Kommunikation über dritte.

Meines war eines meiner Liebelingslieder von Moby – Ihr dürft raten, welches – und ich mache ine Wette, ihr kommt schnell drauf, welche Frage ich damit in den Raum gestellt habe.

 

Aber auch, wenn das alles fast witzig klingt, bin ich eigentlich eher das Gegenteil von fröhlich, wenn ich seine Musik höre und trotz des sich regenden Widerwillens, weiterhin nur ahnen zu können, nur zu spekulieren und mich damit vielleicht vollkommen zu verrennnen, vermisse ich ihn sehr. Ich fühle mich seltsam unvollständig. Ein wenig, als würde man mir ein paar Sinne abgeschaltet haben.

Ein Zustand, den ich nicht mehr lange haben mag. Es muss bald eine Lösung des Kommunikationsproblems her.

So – jetzt noch das schönste Bild von heute und dann falle ich ins Bett.

Man sagte mir, das sei sehr authentisch und ein gewohnter Anblick ;-)

Und weil ich sie so sehr liebe, setze ich noch eines drauf – nämlich meine beste Freundin…

 

 

 

 

 

Aufgabenzettel…

•03/01/2011 • Hinterlasse einen Kommentar

…sind etwas wunderbares. Man kann sie ignorieren, abarbeiten – oder erst gar nicht schreiben.

Ich bin seit heute morgen voll motiviert, meinen Aufgabenzettel zu entwerfen, damit das Herumhängen und Trübsalblasen endlich ein Ende hat.

Ok – da „heute morgen“ schon etwas länger vorbei ist – jetzt aber:

1.  Den Waschmaschinenonkel umnieten zusammenfalten

2.  Jemanden finden, der mit mir zu ATU fährt, um eine neue Batterie für die olle Kiste draußen vor der Tür zu kaufen

3. Überlegen, was ich heute esse, um die Völlerei der letzten Tage wieder in den Griff zu bekommen und die Waage aus dem Fenster schmeißen

4.  Die Kisten, in denen sich mein gesamtes Atelier befindet, so stapeln, dass ich wieder an meinen Kleiderschrank komme

5.  Den selben entmüllen, bzw. alle zu großen Sachen waschen ( wenn der Waschmaschinenonkel den heutigen Besuch überleben sollte)

6.  Aussortieren der zu großen Sachen ( eines als Beweismittel behalten) und lernen, wie man was bei Ebay vertickt

7.  Dazwischen Kaffeetrinken nicht vergessen, um ein wenig den Herzschmerz zu kultivieren besänftigen

8.  Wenn der Schrank leer ist, Schreibtischhäufchen weg sortieren

9.  Post in alle Welt beantworten und dafür sorgen, dass ich nicht komplett in Verruf gerate, wegen Nichtschreiben von Weihnachtspost usw.

10. Die Kamera entstauben, aufladen, für dem nächsten Einsatz vorbereiten, der möglicherweise naht

11. Zeitnachweis schreiben

12. Arbeiten

13. Mir ein dickes Fell zulegen

14. Die letzten zwei Monate vergessen

15. Alle Kerle die des Redens nicht mächtig sind, verteufeln

16. Mystifizierte Musikstücke ignorieren, die mir geschickt werden

17. Das Wort „vermissen“ aus meinem Wortschatz streichen

18. Mein Herz zurück holen ( es heißt ja nur, man darf Geschenktes nicht weiter verschenken – niemand sagt, man dürfe sich seine Geschenke nicht wieder holen, oder?)

 

So – der Waschmaschinenonkel darf gleich antraben und mit dem Rest fang ich dann jetzt auch mal an…vor allem mit Punkt 18.

Alles Galgenhumor…ich fühle mich nämlich mehr als herzlos.

 

 

 

 

DU

•03/01/2011 • Hinterlasse einen Kommentar

fehlst mir so sehr.

 

Das war`s…fast.

•31/12/2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Noch ein paar Stunden und das Jahr 2010 ist Geschichte.

Was bleibt?

Ein kleines Resumée – wie jedes Jahr und ein Ausblick auf  2011.

Ein Jahr voller Arbeit, voller Stress, Prüfungsangst, Versagensängsten, Zuversicht, Hoffnungen, Idealismus und voller Schmetterlinge im Bauch, die sich gegen Ende des Jahres mal wieder eingestellt haben.

Die Weiterbildung ist geschafft – ale Prüfungen bestanden, ich habe fast 30 Kilo abgenommen und fürhle mich auch diesbezüglich wie neu – nicht ausschließlich im positiven Sinne, dennoch überwiegt im Moment das Gute noch. Als ich gestern eine Jeans anzog, die mir im Sommer NICHT MEHR gepasst hat und nun aussieht,als gehöre sie einem Elefanten und nicht mir – da muss ich zugeben, hab ich Tränen gelacht und mich gefreut. Dolle sogar.

Ich habe in diesem Jahr Menschen kennen gelernt, die sich sofort wieder verflüchtigt haben und ich habe Menschen kennengelernt, die bleiben werden – die ich wertschätze, die ich mag und die mich ein wichtiges Stück meines Lebens begleitet haben.

Mit einer gehörigen Portion Stolz blicke ich auf dieses Jahr zurück – es ist schon eine Leistung gewesen, all das zu erreichen, auf das ich zurückblicken kann und ich hoffe, im nächsten Jahr auf anderer Ebene ähnlich zielsicher und erfolgreich sein zu können.

Zum Ende des Jahres habe ich nach langer Zeit mal wieder gespürt, wie es sich anfühlen kann, wenn Worte, Blicke und Berührungen mein Herz erreichen und mich in einen Zustand versetzen, Endorphingeschwängert und dauergutdrauf.

Und doch hat auch dieser Zustand seine Schattenseiten – nicht immer ist es einfach, nicht immer alles einfach gut.

Verzichten jedoch würde ich nicht wollen – um nichts auf der Welt, denn zum ersten Mal seit Jahren habe ich mich wieder richtig im Gefühl – mit Auf und Ab und Haut und Haar.

Viele schöne Stunden haben sich ergeben zusammen mit dem Gefühl, gemocht zu werden und sogar begehrt.

Jetzt am letzten Tag dieses Jahres bin ich ein wenig leer, fühle mich ausgepowert, müde und irgendwie ein wenig paralysiert.

Mir fehlt der Antrieb, die Lust – und Du fehlst mir auch. Sehr.

Das Du ausgerechnet jetzt nicht da bist, macht es mir schwer und ich versuche, die Nase über Wasser zu halten – doch gelingt es mir nicht immer gut.

 

Im nächsten Jahr wird sich beruflich einiges verändern müssen.

Ich bin nicht mehr bereit, unter den gegebenen Umständen einfach so weiter zu machen, will mehr erreichen und das werde ich auch.

Wenn sich nichts dort tut, wo ich arbeite, werde ich mir ein zweites Standbein aufbauen – mit dem, was ich kann und gelernt hab.

Und fotografieren werde ich auch wieder – versprochen.

In diesem Sinne danke ich allen Freunden für ihre Geduld mit mir in diesem Jahr und wünsche Euch allen – die Ihr mich lest oder auch nicht – ein wunderbares neues Jahr!

Danke.

 

Verzweifelt gesucht: Power on/off – Knopf

•26/12/2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Ich hab nämlich keinen. Keinen On und Off – Knopf.

Ich bin keine Maschine, oder ein anderes Gerät, welches man nach Belieben an – oder halt ausknipsen kann und was dann brav die Klappe hält und selbstredend natürlich danach wieder anstandslos funktioniert.

Wer mit mir zu tun hat, der hat einen Platz in meinem Leben – und damit meine ich die Menschen, die wirklich mit mir zu tun haben. nicht die peripher verlaufenden Zweckgemeinschaften wie Arbeitskollegen, oder Nachbarn, sondern eben jene, die mir nahe sind – die ich an meinem Leben teilhaben lassen mag und die mich an ihrem Leben ebenso teilhaben lassen.

Dabei ist es vollkommen unabhängig, ob man sich einmal im Jahr spricht, oder sieht – oder jeden Tag.

Allerdings stellen sich natürlich im Laufe der Zeit Regelmässigkeiten ein – was normal ist. Den Einen sehe ich einmal oder zweimal im Jahr – den Anderen jeden Tag. Mit Einem rede ich tagtäglich – mit Anderen alle Monate mal. So ist der Lauf der Dinge und alles ist in Ordnung so. Ein „Ach! Gibt`s Dich auch noch?“ mit vorwurfsvoll hochgezogenen Augenbrauen gibt es bei mir normalerweise nicht und wenn es jemand bei mir versucht, dann bin ich schwer versucht, mich schnellstmöglich anderweitig zu vergnügen.

Jedoch gibt es Situationen, mit denen ich nicht klar komme. Eine ist z.B., wenn ich mit jemandem sehr engen Kontakt pflege und ihn sehr häufig spreche und sehe – täglich, oft sogar mehrfach täglich – dann tritt eine gewisse Gewohnheit ein. Sie ist nicht unangenehm – eher so ähnlich, wie ein Schutzraum – eine Art Zweisam-Zeit, die ihm/ihr und mir vorbehalten ist. Da ich solche Zweisamzeiten nicht meide, kann man also davon ausgehen, dass sie mir nicht unangenehm sind – im vorliegenden Fall ist es auf jeden Fall so, denn ansonsten würde es gar nicht so weit kommen.

So genieße ich also den engen Kontakt und erfreue mich daran – hole Luft, betrachte es als Geschenk und lade meine Akkus darin auf.

Alles scheint gut zu sein – und fühlt sich richtig an – bis plötzlich und unerwartet der Off – Schalter betätigt wird und der Tag leer und schweigend beginnt, verläuft und endet. Nicht einer, sondern gleich mehrere. ..eine ganze Woche.

Dummerweise exakt in einem Moment, in dem gleichermaßen sowieso ein Ausnahmezustand eingeläutet wurde und nichts so sehr Halt geben würde, wie Normalität, wie das, was jeden Tag stattfindet. In einem Moment, in dem der Fall in den luftleeren Raum gnadenlos verläuft, ohne das es klar ist, wo der Fall endet – und wie hart der Aufprall sein wird.

Plötzlich ist das nichts mehr. Keine Hand, kein Lachen, kein warmes Gefühl – einfach nur Kälte und Leere.

Da fällt es extrem schwer, sich wieder auf die Beine zu bringen und zum normalen Tagesablauf zurück zu finden und wenn dann plötzlich erwartet wird, dass alles da weitergeht, wo es vor einer Woche des Schweigens aufgehört hat und das begnügsame Gegenüber doch bitte ungeachtet der eigenen Verletzung freundlich lächeln und sich freuen soll, dass Phönix aus der Asche wieder auferstanden ist – dann ist das meines Erachtens nach vielleicht ein wenig zuviel verlangt.

„Wir müssen wohl mal bei einem Kaffee darüber sprechen“…

Nein. Müssen wir nicht. Darüber gibt es nichts zu sprechen. Ich bin mit keinem On/Off-Schalter versehen.

Bei aller Akzeptanz und allem Verständnis für Situationen, Zeiten, Umstände und all diesen Kram – gibt es auch mich. Und ich bin empfindsam, lebendig, fühlend ( und das seit einer Woche sehr wackelig und eher schlecht) und es entzieht sich meinem Verständnis, dass im Zeitalter von Short Message Services nicht möglich sein soll, eine SMS mal mit einem Satz zu beantworten, oder auch nur ansatzweise ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie es mir gerade gehen könnte und ob ich vielleicht gerade dringend ein paar Sekunden Zeit meines Gegenübers benötigen würde ( meinetwegen auch in elektronischer Form, weil persönlich gerade  nicht geht).

Soviel Empathie muss sein – ist aber offenbar gerade verloren gegangen.

Da bleibt mir nichts anderes, als den Rückzug anzutreten – mich wieder allein zu erden und das fortzusetzen, was ich seit drei Jahren erfolgreich geschafft habe – mir nämlich sämtliche Gefühlsduseleien, was Männer anbelangt, zu verkneifen.

Es hat einfach keinen Zweck. Das Erleben und Fühlen ist einfach zu unterschiedlich und funktioniert nicht auf einer Ebene.

Da gibt es zu viele chromosomenbedingte Unterschiede, die eine gemeinsame Sprache offenbar unmöglich gestalten.

Ich soll ohne Groll wieder zur Freundschaft übergehen. Würde ich ja gern – aber ich spüre, wie sehr es mich verletzt hat und wie wenig bereit ich bin, noch einmal die Türe zu öffnen.

Gesünder ist es in jedem Fall – schade ist, dass mein Ausflug in das bewusste Erleben von Lust und Nähe wieder einmal gezeigt hat, dass es doch zu schmerzhaft ist, sich darauf einzulassen.

Es war eine schöne Erfahrung – bis vor einer Woche. Doch diese letzte Woche hat es zerstört – und so sind alle Seifenblasen zerplatzt und zurück bleibt das Gefühl, ein wenig benutzt und weg geschlossen und nach Bedarf wieder hervorgeholt worden zu sein.

Nicht mit mir.

 
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