Das war`s…fast.
Noch ein paar Stunden und das Jahr 2010 ist Geschichte.
Was bleibt?
Ein kleines Resumée – wie jedes Jahr und ein Ausblick auf 2011.
Ein Jahr voller Arbeit, voller Stress, Prüfungsangst, Versagensängsten, Zuversicht, Hoffnungen, Idealismus und voller Schmetterlinge im Bauch, die sich gegen Ende des Jahres mal wieder eingestellt haben.
Die Weiterbildung ist geschafft – ale Prüfungen bestanden, ich habe fast 30 Kilo abgenommen und fürhle mich auch diesbezüglich wie neu – nicht ausschließlich im positiven Sinne, dennoch überwiegt im Moment das Gute noch. Als ich gestern eine Jeans anzog, die mir im Sommer NICHT MEHR gepasst hat und nun aussieht,als gehöre sie einem Elefanten und nicht mir – da muss ich zugeben, hab ich Tränen gelacht und mich gefreut. Dolle sogar.
Ich habe in diesem Jahr Menschen kennen gelernt, die sich sofort wieder verflüchtigt haben und ich habe Menschen kennengelernt, die bleiben werden – die ich wertschätze, die ich mag und die mich ein wichtiges Stück meines Lebens begleitet haben.
Mit einer gehörigen Portion Stolz blicke ich auf dieses Jahr zurück – es ist schon eine Leistung gewesen, all das zu erreichen, auf das ich zurückblicken kann und ich hoffe, im nächsten Jahr auf anderer Ebene ähnlich zielsicher und erfolgreich sein zu können.
Zum Ende des Jahres habe ich nach langer Zeit mal wieder gespürt, wie es sich anfühlen kann, wenn Worte, Blicke und Berührungen mein Herz erreichen und mich in einen Zustand versetzen, Endorphingeschwängert und dauergutdrauf.
Und doch hat auch dieser Zustand seine Schattenseiten – nicht immer ist es einfach, nicht immer alles einfach gut.
Verzichten jedoch würde ich nicht wollen – um nichts auf der Welt, denn zum ersten Mal seit Jahren habe ich mich wieder richtig im Gefühl – mit Auf und Ab und Haut und Haar.
Viele schöne Stunden haben sich ergeben zusammen mit dem Gefühl, gemocht zu werden und sogar begehrt.
Jetzt am letzten Tag dieses Jahres bin ich ein wenig leer, fühle mich ausgepowert, müde und irgendwie ein wenig paralysiert.
Mir fehlt der Antrieb, die Lust – und Du fehlst mir auch. Sehr.
Das Du ausgerechnet jetzt nicht da bist, macht es mir schwer und ich versuche, die Nase über Wasser zu halten – doch gelingt es mir nicht immer gut.
Im nächsten Jahr wird sich beruflich einiges verändern müssen.
Ich bin nicht mehr bereit, unter den gegebenen Umständen einfach so weiter zu machen, will mehr erreichen und das werde ich auch.
Wenn sich nichts dort tut, wo ich arbeite, werde ich mir ein zweites Standbein aufbauen – mit dem, was ich kann und gelernt hab.
Und fotografieren werde ich auch wieder – versprochen.
In diesem Sinne danke ich allen Freunden für ihre Geduld mit mir in diesem Jahr und wünsche Euch allen – die Ihr mich lest oder auch nicht – ein wunderbares neues Jahr!
Danke.
